Unsere Beratung

Macht Ihnen das Jobcenter Probleme? Sind Sie nicht sicher, ob Sie Anspruch auf Hilfe haben? Berechnet das Jobcenter Ihre Unterkunftskosten richtig? Will das Jobcenter Ihnen keine Leistungen gewähren, weil Sie EU-Ausländer_in sind?

Wir beraten, um mit Ihnen gemeinsam Ihre Rechte gegenüber dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit oder dem Sozialamt durchzusetzen. Wir sind unabhängig, solidarisch und behandeln alle Informationen vertraulich.

  • Erklärung z.B. von Schreiben der Jobcenter und Arbeitsagenturen
  • Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen
  • Beratung z.B.
    • zu Fragen zum Arbeitslosengeld II
    • zu Fragen zum Arbeitslosengeld I
    • zur Übernahme von Wohnkosten
    • zu Schulkosten von Kindern
    • bei Problemen mit dem Job, Vermeidung von Sanktionen
  • Begleitung zum Jobcenter, Arbeitsagenturen und anderen Ämtern

Wir beraten im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn und im Mehrgenerationenhaus Wildeshausen (LK Oldenburg) sowie im Kolpinghaus Lohne (LK Vechta) und  im Gemeindehaus Maria Frieden in Vechta (LK Vechta) und bieten auch – nach Vereinbarung – Beratung an anderen Orten an.

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Aktuelles

Stärken statt streichen: Das Netzwerk der Migrationsberatung in Niedersachsen erhalten!

Als Teil weitreichneder Kürzungen im Bereich Migration, plant die niedersächsische Landesregierung im Haushalt 2022/23 Kürzungen von ca. 50% in der Migrationsberatung. Durch diese Pläne würden in den kommenden zwei Jahren  rund 100 Stellen in der niedersächsischen Migrationsberatung wegfallen! Wir finden: Anstatt sie zu kürzen, müsste das Land Niedersachsen die Ausgaben im Bereich Migration und Migrationsberatung aufstocken, damit gesellschaftliche Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt aller Menschen gestärkt werden.

Hierzu haben wir eine Pressemitteilung des Netzwerkes der Migrationsberatung in Niedersachsen unterzeichnet.

Guardian: Ausbeutung migrantischer Arbeiter_innen in der europäischen Fleischindustrie weit verbreitet

Der Guardian hat eine Reportage zur Lage (v.a. migrantischer) Arbeiter_innen in der europäischen Fleischindustrie veröffentlicht.  Die Recherche zeigt deutlich, dass die Ausbeitung von Arbeiter_innen eindeutig System hat.

Eine deutschsprachige Zusammenfassung gibt es beim ORF. Deutsche Medien haben auf die Reportage bisher anscheinend nicht reagiert.

Jobcenter sollen diskriminieren

Bei Hinzt & Kunzt ist ein Artikel zu diskriminierenden Praxen der Hamburger Jobcenter erschienen.

Auszug: "Es sind schwere Vorwürfe von Beratungsstellen: Menschen aus Südosteuropa, die in Deutschland leben und arbeiten, würden von Behörden diskriminiert – und damit in Armut und Obdachlosigkeit getrieben."

Jobcenter oder Sozialamt muss die Kosten für Schulcomputer übernehmen

Update: Die folgende Regelung gilt nun auch für Schüler_innen, die Leistungen vom Sozialamt bekommen.

Die Bundesagentur für Arbeit hat am 1. Februar 2021 das Jobcenter angewiesen, für alle Schüler_innen, die Hartz-IV bekommen, Kosten für "digitale Endgeräte" zu übernehmen. Dafür werden im Regelfall pro Schüler_in bis zu 350 Euro für Tablett, PC oder Laptop inklusive Zubehör wie beispielsweise Drucker geleistet. Alle Schüler_innen an berufsbildenden oder allgemeinbildenden Schulen bis 24 Jahren haben einen Anspruch darauf. Die Weisung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2021.

Offener Brief von GGUA und Tacheles

Die ALSO hat einen offenen Brief von GGUA und Tacheles gegen die Verweigerung von berechtigten Leistungsansprüchen gegenüber Unionsbürger*innen mit unterzeichnet. Der Brief richtet sich an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit.

Den Brief gibt es hier als pdf-Datei.

Pressemitteilung des Bündnisses 'AufRecht bestehen'

Das Bündnis ‚AufRecht bestehen‘, an dem auch die Also beteiligt ist, kritisiert in einer Pressemitteilung die skandalösen Arbeits- und Lebensbedingungen von Migrant*innen in Deutschland in Zeiten von Covid 19.

Flyer zu Corona und Arbeitsschutz

Die ALSO hat einen Informationsflyer zu Corona und Arbeitsschutz sowie Kontaktadressen zu Beratungsstellen um (Süd-)Oldenburg erstellt.

Informationen zum Coronavirus und Arbeitsrecht

Weitere Informationen der Fairen Mobilität.